Auktion

Efraim Habermann
Turm Gedächtnis Kirche

s/w Fotografie
40 / 22 cm
2006

friedmann-hahn



In der jüdischen Gemeinde fühlt sich Efraim Habermann, 1933 in Berlin geboren, zu Hause.
Als Kind floh er mit seinen Eltern ins damalige Palästina und ist 1957 nach Berlin zurückgekehrt.
Er lebt allein, ist das, was man einen Lebenskünstler nennt, und kommt ein paar Mal pro
Woche zum Mittagessen ins Gemeindehaus. Wenn er singt, fühlt er sich am wohlsten.
Deswegen singt er ziemlich oft. Denn dann fliegt seine Seele Richtung Himmel.
"Wenn man Sehnsucht nach Heimat hat, soll man zum Himmel gucken.
Der Himmel ist überall gleich.“
Über seine Arbeit als Fotograf sagt er:
"Es gibt Dinge, die kann ich in Berlin nicht fotografieren.
Das Brandenburger Tor und den Reichstag zum Beispiel. Da kommt in mir zuviel Geschichte hoch".
Ende der 60er Jahre war Habermann einer der ersten, der Kunstfotografie an Tageszeitungen verkaufte.
Die Raab Galerie zeigt einen Ausschnitt aus seinem Werk .


Courtesie:
Galerie Raab
Fasanenstr. 27
10719 Berlin

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