Into the Deep
Das Projekt befasst sich mit der Gegend in Schöneweide und ihrer momentanen Wirklichkeit. Die großteils leere Industrielandschaft von Berlin-Oberschöneweide wird Umfeld und integrierter Raum der Ausstellung, Der einzelne Künstler sucht sich seinen Ort, um sich mit seiner künstlerischen Aussage an diesem frei zu Positionieren und zu Artikulieren. Der gesamte urbane Raum Schöneweide bietet den 25 kuratierten Künstlern die Möglichkeit, Beziehungspunkte für sich und ihre Arbeit zu finden oder herzustellen. Die dabei möglichen Schwierigkeiten gilt es kennenzulernen, zu Realisieren, zu Ignorieren, zu Überwinden, zu lösen, aufzulösen, und sie sind integraler substanzieller Bestandteil des Gesamtprozesses.
Die Basis der Ausstellung sind die Räume der FACTORY-BERLIN. Die Verschiedenheit der Orte ungefähr der Verschiedenheit der kuratierten Künstler und ebenso der Verschiedenheit künstlerischer Interpretation. Zum Teil werden alte Geschäfte genutzt, zum Teil finden Künstler in der weiträumigen Industriewüste ihren Ort.
Die Substanz der Ausstellung entsteht durch den künstlerischen Ausdruck in der Reflexion und der Relation zu dem Ort.
Es ergibt so den Einklang, der nur hierbei entstehen kann. Die Künstler tauchen ein in das Blau, die Tiefe und Weite, die in dieser Industrierealität so einzigartig ist.
Der Besucher folgt über einen Ortsplan den Spuren der Künstler und begibt sich auf den Pfad der Entdeckung nicht nur der Kunst, sondern auch des Umfeldes, das die Kunst prägt.
Künstler: Andrej Efimoff, Enzo Perin, Peter Landuyt, Angelika Bartel, Coelestine Engels, Adalbert Gans, Christian Glass, Markus Hafner, Lisa Huber, Oleg Ikona, Denise Kluge, Leo Königsberg, Ulrike Lederer, Lenny Lee, Johannes David Leskien, Gillian McIver, Malte Pott, Philip Rentel, Julian Ronnefeldt, Derik Szeliga, Noam Braslavsky, Rotem Nir, Eduardo Raccah, Farkhondeh Sharoudi
